Im Herbst

Herbst | Foto von Kai Rossmann
Im Herbst, da fall’n die Blätter.
Donnerwetter!
Im Frühjahr sind sie wieder dran.
Na sieh mal einer an!
(Arthur Schramm 1885-1994)
Schlagworte:
Gedicht,
im Herbst
Der Artikel wurde geschrieben am Mittwoch, Oktober 7th, 2009 at 10:18 und ist abgelegt unter Gedicht des Monats.
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Eingetragen am November 2nd, 2009 um 12:55
da muss noch eins drauf:
sommer auf winter
so wie das reptil sich häutet
ist´s end des jahr´s eingeläutet
fall´n die blätter munter runter
drüber drunter kunter bunter
und dann wir ´s braun
und dann ist´s weg
in stein gehaun
der weisheit leck
nicht warm im heck?
herrengedeck!
Eingetragen am November 3rd, 2009 um 13:31
cool. ich will auch, räusper:
im herbst, da quillste auf wie’n wal
und schwörst, das war das letzte mal.
doch weihnachtsfeiern und gelage
die fordern eisern ihrn tribut!
was passt, ist einzig noch der hut,
der rest ist zeugnis des versagens.
und glaubst du, das sei ein tiefer fall -
geh hier zum zweitligafussball…
Eingetragen am November 3rd, 2009 um 14:37
Sehr schön Torbi!
Chapeau, chapeau!
Sie reichten ihm Sekt und Wein und dergleichen,
dabei konnten sie ihm nicht einmal das Wasser reichen!
Eingetragen am November 9th, 2009 um 17:31
Oh ha, da wurde aber dick aufgetragen,
obwohl die Blätter schon einsam am Boden lagen.
Eingetragen am November 10th, 2009 um 15:57
lebe glücklich lebe heiter wie der spatz am blitzableiter
sehr sehr schöne seit.ein lob muss her.
hip hip hurra
Eingetragen am November 12th, 2009 um 2:01
Es fröstelt mich, die Welt nun grau
gerade hier im steiner´n Plattenbau
scheint all die Schönheit jetzt erloschen
Das Herbstlaub wird vom Baum gedroschen
von eisig Wind, welch grausam Pein
Wie hart muss´s für die Tiere sein
Die träumen nun von Sonnentau
Zum Glück sitz ich im Plattenbau
Eingetragen am November 12th, 2009 um 18:17
Hinter dir auf
einer toten Lichtung
Im schneebedeckten Wald
Einst Häuser von Stein
Verlassene Ruinen – Lasse die
kahlen Gerippe hinter dir
Wenn auch Schwermut und des Zweifels Klauen
Nach deinem Geiste greifen
Begrabe die Trümmer der Totenstadt
Unter den Werten einer neuen Zeit
Der wolkenschwere Himmel rollt
bedrohlich und erdrückend
Über schneegebeugte Wipfel
Im frostigen Atem eines Wintersturms
Eines gefrorenen Herbststurms
Der den Sommer in herbstlichen
Verfall taumeln ließ
Der totes Laub von Lebensbäumen blies
In dein schmerzendes Gesicht
In Erinnerung an Herbststürme
Rufen Winterwälder nun den
Namen, den man dir gegeben
Totes Laub, bedeckt von Schnee
Stumme Zeugen deines Niedergangs
Weithin erstreckt sich erschwerlich der Pfad
Kälter und tiefer und weiter hinein
Folge der Spur, die selber du formst
Und vertreibe die dich
heimsuchenden wirren Träume
Die nach den Rändern des Pfades streben
Wo das Scheitern an den Grenzen
des Möglichen lauert
Deine Ziele zu verschlingen
In Erinnerung an Herbststürme
Rufen Winterwälder nun den
Namen, den man dir gegeben
Totes Laub, bedeckt von Schnee
Stummes Zeugen deines Niedergangs
Nebel …
Wage einen Blick
Ein Schleier kleidet nun das Nichts
Welches einst verschwand
Im Dunst der trüben Zeit
Der einst all das enthielt
Was unbewußt du dir ersehntest
Was dir verloren ging …
ein allerletztes mal…
Eingetragen am November 13th, 2009 um 3:00
Ich sehe: Deutschland, das Land der Dichter und Denker!