Spektivblick
Dominik Eulberg, mit allem was dazugehört.

Im Herbst

Herbst | Foto von Kai Rossmann

Herbst | Foto von Kai Rossmann

Im Herbst, da fall’n die Blätter.
Donnerwetter!
Im Frühjahr sind sie wieder dran.
Na sieh mal einer an!

(Arthur Schramm 1885-1994)

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8 Antworten zu “Im Herbst” (Klicken, um zu verstecken)»

  1. casi sagte:

    da muss noch eins drauf:

    sommer auf winter
    so wie das reptil sich häutet
    ist´s end des jahr´s eingeläutet
    fall´n die blätter munter runter
    drüber drunter kunter bunter
    und dann wir ´s braun
    und dann ist´s weg
    in stein gehaun
    der weisheit leck
    nicht warm im heck?
    herrengedeck!

  2. guitar god torbi sagte:

    cool. ich will auch, räusper:

    im herbst, da quillste auf wie’n wal
    und schwörst, das war das letzte mal.
    doch weihnachtsfeiern und gelage
    die fordern eisern ihrn tribut!
    was passt, ist einzig noch der hut,
    der rest ist zeugnis des versagens.

    und glaubst du, das sei ein tiefer fall -
    geh hier zum zweitligafussball… ;)

  3. Dom sagte:

    Sehr schön Torbi!

    Chapeau, chapeau!

    Sie reichten ihm Sekt und Wein und dergleichen,
    dabei konnten sie ihm nicht einmal das Wasser reichen! :-)

  4. Wollikabolli sagte:

    Oh ha, da wurde aber dick aufgetragen,
    obwohl die Blätter schon einsam am Boden lagen.

  5. basti sagte:

    lebe glücklich lebe heiter wie der spatz am blitzableiter :-)
    sehr sehr schöne seit.ein lob muss her.
    hip hip hurra

  6. Chilldom sagte:

    Es fröstelt mich, die Welt nun grau
    gerade hier im steiner´n Plattenbau
    scheint all die Schönheit jetzt erloschen
    Das Herbstlaub wird vom Baum gedroschen
    von eisig Wind, welch grausam Pein
    Wie hart muss´s für die Tiere sein
    Die träumen nun von Sonnentau
    Zum Glück sitz ich im Plattenbau

  7. kai sagte:

    Hinter dir auf
    einer toten Lichtung
    Im schneebedeckten Wald
    Einst Häuser von Stein
    Verlassene Ruinen – Lasse die
    kahlen Gerippe hinter dir
    Wenn auch Schwermut und des Zweifels Klauen
    Nach deinem Geiste greifen
    Begrabe die Trümmer der Totenstadt
    Unter den Werten einer neuen Zeit
    Der wolkenschwere Himmel rollt
    bedrohlich und erdrückend
    Über schneegebeugte Wipfel
    Im frostigen Atem eines Wintersturms
    Eines gefrorenen Herbststurms
    Der den Sommer in herbstlichen
    Verfall taumeln ließ
    Der totes Laub von Lebensbäumen blies
    In dein schmerzendes Gesicht

    In Erinnerung an Herbststürme
    Rufen Winterwälder nun den
    Namen, den man dir gegeben

    Totes Laub, bedeckt von Schnee
    Stumme Zeugen deines Niedergangs

    Weithin erstreckt sich erschwerlich der Pfad
    Kälter und tiefer und weiter hinein
    Folge der Spur, die selber du formst
    Und vertreibe die dich
    heimsuchenden wirren Träume
    Die nach den Rändern des Pfades streben
    Wo das Scheitern an den Grenzen
    des Möglichen lauert
    Deine Ziele zu verschlingen

    In Erinnerung an Herbststürme
    Rufen Winterwälder nun den
    Namen, den man dir gegeben
    Totes Laub, bedeckt von Schnee
    Stummes Zeugen deines Niedergangs

    Nebel …
    Wage einen Blick
    Ein Schleier kleidet nun das Nichts
    Welches einst verschwand
    Im Dunst der trüben Zeit
    Der einst all das enthielt
    Was unbewußt du dir ersehntest
    Was dir verloren ging …
    ein allerletztes mal…

  8. Dom sagte:

    Ich sehe: Deutschland, das Land der Dichter und Denker!

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