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	<title>Kommentare zu: Mondnacht</title>
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	<description>Dominik Eulberg, mit allem was dazugehört.</description>
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		<title>Von: Dom</title>
		<link>http://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/2010/06/mondnacht/comment-page-1/#comment-98</link>
		<dc:creator>Dom</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 23:24:31 +0000</pubDate>
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		<description>Wow! 

Wunderschön Uwe!

Etwas pathetisch, aber ganz toll geschrieben...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wow! </p>
<p>Wunderschön Uwe!</p>
<p>Etwas pathetisch, aber ganz toll geschrieben&#8230;</p>
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		<title>Von: UWE</title>
		<link>http://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/2010/06/mondnacht/comment-page-1/#comment-97</link>
		<dc:creator>UWE</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 20:33:35 +0000</pubDate>
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		<description>Das Gefällt mir besser.

Freies Geleit (Aria II)
Ingeborg Bachmann (1957)

Mit schlaftrunkenen Vögeln 
und winddurchschossenen Bäumen 
steht der Tag auf, und das Meer 
leert einen schäumenden Becher auf ihn.

Die Flüsse wallen ans große Wasser, 
und das Land legt Liebesversprechen 
der reinen Luft in den Mund 
mit frischen Blumen.

Die Erde will keinen Rauchpilz tragen, 
kein Geschöpf ausspeien vorm Himmel, 
mit Regen und Zornesblitzen abschaffen 
die unerhörten Stimmen des Verderbens.

Mit uns will sie die bunten Brüder 
und grauen Schwestern erwachen sehn, 
den König Fisch, die Hoheit Nachtigall 
und den Feuerfürsten Salamander.

Für uns pflanzt sie Korallen ins Meer. 
Wäldern befiehlt sie, Ruhe zu halten, 
dem Marmor, die schöne Ader zu schwellen, 
noch einmal dem Tau, über die Asche zu gehn.

Die Erde will ein freies Geleit ins All 
jeden Tag aus der Nacht haben, 
daß noch tausend und ein Morgen wird 
von der alten Schönheit jungen Gnaden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gefällt mir besser.</p>
<p>Freies Geleit (Aria II)<br />
Ingeborg Bachmann (1957)</p>
<p>Mit schlaftrunkenen Vögeln<br />
und winddurchschossenen Bäumen<br />
steht der Tag auf, und das Meer<br />
leert einen schäumenden Becher auf ihn.</p>
<p>Die Flüsse wallen ans große Wasser,<br />
und das Land legt Liebesversprechen<br />
der reinen Luft in den Mund<br />
mit frischen Blumen.</p>
<p>Die Erde will keinen Rauchpilz tragen,<br />
kein Geschöpf ausspeien vorm Himmel,<br />
mit Regen und Zornesblitzen abschaffen<br />
die unerhörten Stimmen des Verderbens.</p>
<p>Mit uns will sie die bunten Brüder<br />
und grauen Schwestern erwachen sehn,<br />
den König Fisch, die Hoheit Nachtigall<br />
und den Feuerfürsten Salamander.</p>
<p>Für uns pflanzt sie Korallen ins Meer.<br />
Wäldern befiehlt sie, Ruhe zu halten,<br />
dem Marmor, die schöne Ader zu schwellen,<br />
noch einmal dem Tau, über die Asche zu gehn.</p>
<p>Die Erde will ein freies Geleit ins All<br />
jeden Tag aus der Nacht haben,<br />
daß noch tausend und ein Morgen wird<br />
von der alten Schönheit jungen Gnaden.</p>
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