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	<title>Spektivblick</title>
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	<description>Dominik Eulberg, mit allem was dazugehört.</description>
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		<title>Das Rotkehlchen</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 09:02:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spektivblick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturblock Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer der liebenswertesten einheimischen Singvögel ist das Rotkehlchen! Es ist nicht scheu und lässt sich gut und aus nächster Nähe beobachten. Man braucht nur ein Stück Garten umzugraben und schon kommt es freudig angehüpft um in der frisch umgegrabenen Erde nach Fressbarem zu suchen. Ein charakteristisches Verhalten des Rotkehlchens ist das sogenannte Knixen, was wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/wp-content/uploads/2012/01/rotkehlchen-300x300.jpg" alt="rotkehlchen" title="rotkehlchen" width="300" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-487" />Einer der liebenswertesten einheimischen Singvögel ist das Rotkehlchen! Es ist nicht scheu und lässt sich gut und aus nächster Nähe beobachten. Man braucht nur ein Stück Garten umzugraben und schon kommt es freudig angehüpft um in der frisch umgegrabenen Erde nach Fressbarem zu suchen. Ein charakteristisches Verhalten des Rotkehlchens ist das sogenannte Knixen, was wie eine kleine Verbeugung aussieht. </p>
<p>Kaum eine Vogelart ist bei uns bekannter und beliebter. Das liegt zum einen an der orangeroten Brust, Kehle und Stirn die es hübsch aussehen lässt, zum anderen an den großen dunklen Knopfaugen, die es so herrlich niedlich wirken lässt. Herrlich klingt zudem auch der wehmütig-melancholische Gesang, den der putzige Vogel als echter Frühaufsteher schon zur ersten Morgendämmerung zum Besten gibt. Hört man den Gesang, merkt man dem Rotkehlchen seine Verwandtschaft zu den Sangeskünstlern Nachtigall und Singdrossel an. In einer entspannten Situation scheint der Vogel in einem spielerischen Vor-sich-hin-Singen Gesangsperlen zu einer wundervollen musikalischen Kette zu verbinden.</p>
<p>Rotkehlchen gehören zu den wenigen Vogelarten unserer Breiten, deren Gesang man auch an milden Wintertagen genießen kann. Denn es gibt manche Rotkehlchen die im Herbst die Koffer für den warmen Süden packen, und andere die den Winter tapfer bei uns ausharren. Hauptsächlich sind es Männchen die zum Großteil Standvögel sind und überleben auch kalte Winter recht gut. Die Reisemuffel haben es dann im Frühjahr leichter die Gunst eines Weibchens zu gewinnen, als die im Süden überwinternden Männchen, weil sie bereits ein ordentliches Revier gefunden haben. </p>
<p>Eine weitere Besonderheit der Rotkehlchen ist die ungewöhnliche Eigenschaft, dass auch Weibchen Reviere besitzen, was das Paarungsverhalten sehr kompliziert werden lässt. Diese verteidigen die Weibchen auch mit Gesang. Schon kurz nach der Paarungen treten Männchen und Weibchen wieder in ihre getrennten Reviere zurück und die Brut ist dem Weibchen alleine überlassen.</p>
<p>Bei den alten germanischen und keltischen Volksstämmen Europas galt das Rotkehlchen als Träger und Überbringer der Sonne. Wo das Rotkehlchen als heiliger Vogel nistete, glaubten die Menschen, dass Haus und Hof behütet sein. Es wurde als großer Frevel betrachtet, wenn jemand das Nest eines Rotkehlchens zerstörte. Zudem herrschte der Glaube, dass ein Rotkehlchen-Nest in der Nähe des Hauses Frieden in dasselbe bringe und Ehepaare dort in Glück und Frieden leben.<br />
Das Rotkehlchen spielt als „reiner“ Vogel in Christuslegenden eine wesentliche Rolle. Überlieferungen erzählen davon, wie Jesus voll Schmerz und Pein am Kreuze hing und in einiger Ferne einen kleinen einfarbig braunen Vogel im Walde sah. Diesem rannen bittere Tränen aus seinen Augen, als es die scharfen, stacheligen Dornen sah, die Jesus Haupt durchbohrten. Daraufhin flog es zum Kreuz und löste einen Dorn aus der Krone. Dabei wurde seine Brust mit einem Blutstropfen besprenkelt, weshalb das Rotkehlchen seit dem eine rote Brust hat.<br />
In Großbritannien ist das Rotkehlchen der beliebteste Vogel des Landes und spielt vor allem um die Weihnachtszeit eine besondere Rolle. </p>
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		<title>Die Ameisen</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 08:59:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spektivblick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedicht des Monats]]></category>

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		<description><![CDATA[In Hamburg lebten zwei Ameisen,
die wollten nach Australien reisen.
Bei Altona, auf der Chaussee,
da taten ihnen die Beine weh,
und da verzichteten sie weise
dann auf den letzten Teil der Reise.
(Joachim Ringelnatz 1883-1934)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Hamburg lebten zwei Ameisen,<br />
die wollten nach Australien reisen.<br />
Bei Altona, auf der Chaussee,<br />
da taten ihnen die Beine weh,<br />
und da verzichteten sie weise<br />
dann auf den letzten Teil der Reise.</p>
<p><em>(Joachim Ringelnatz 1883-1934)</em></p>
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		<title>Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt: Die lustigen Geschichten hinter unseren Redensarten</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 08:50:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spektivblick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchtipp des Monats]]></category>

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		<description><![CDATA[
Schon als Kinder staunen wir Bauklötze oder führen einen Eiertanz auf. Als Jugendliche verstehen wir oft nur Bahnhof, haben eine lange Leitung oder gar keinen Bock. Und später packen wir entweder die Gelegenheit beim Schopf oder werfen die Flinte ins Korn. Ein Sprichwort begleitet uns durchs Leben, es macht unsere Sprache lebendig, bunter und anschaulicher. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-483" title="dawirddochderhund" src="http://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/wp-content/uploads/2012/01/dawirddochderhund-195x300.jpg" alt="dawirddochderhund" width="195" height="300" /></p>
<p>Schon als Kinder staunen wir Bauklötze oder führen einen Eiertanz auf. Als Jugendliche verstehen wir oft nur Bahnhof, haben eine lange Leitung oder gar keinen Bock. Und später packen wir entweder die Gelegenheit beim Schopf oder werfen die Flinte ins Korn. Ein Sprichwort begleitet uns durchs Leben, es macht unsere Sprache lebendig, bunter und anschaulicher. Rund 500 Redensarten und Floskeln benutzt jeder im Alltag, doch nur selten wissen wir, woher die Sprüche eigentlich kommen, die wir klopfen. Rolf-Bernhard Essig hat sich auf die Suche nach den Ursprüngen der bekanntesten Sprichwörter gemacht. Virtuos und witzig illustriert, weckt sein Buch den Spaß an der Sprache. </p>
<p><em>Autor: Rolf-Bernhard Essig</em><br />
<em>Verlag: <a href="http://www.hanser-literaturverlage.de/buecher/buch.html?isbn=978-3-446-23381-2" target="_blank">Carl Hanser Verlag</a></em></p>
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		<title>Arm Kräutchen</title>
		<link>http://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/2011/12/arm-krautchen/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 09:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spektivblick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedicht des Monats]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/2011/12/arm-krautchen/</guid>
		<description><![CDATA[Ein Sauerampfer auf dem Damm
Stand zwischen Bahngeleisen,
Machte vor jedem D-Zug stramm,
Sah viele Menschen reisen.
Und stand verstaubt und schluckte Qualm
Schwindsüchtig und verloren,
Ein armes Kraut, ein schwacher Halm,
Mit Augen, Herz und Ohren.
Sah Züge schwinden, Züge nahn.
Der arme Sauerampfer
Sah Eisenbahn um Eisenbahn,
Sah niemals einen Dampfer.
(Joachim Ringelnatz 1883-1934)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Sauerampfer auf dem Damm<br />
Stand zwischen Bahngeleisen,<br />
Machte vor jedem D-Zug stramm,<br />
Sah viele Menschen reisen.</p>
<p>Und stand verstaubt und schluckte Qualm<br />
Schwindsüchtig und verloren,<br />
Ein armes Kraut, ein schwacher Halm,<br />
Mit Augen, Herz und Ohren.</p>
<p>Sah Züge schwinden, Züge nahn.<br />
Der arme Sauerampfer<br />
Sah Eisenbahn um Eisenbahn,<br />
Sah niemals einen Dampfer.</p>
<p><em>(Joachim Ringelnatz 1883-1934)</em></p>
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		<title>Wie Pflanzen kommunizieren</title>
		<link>http://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/2011/12/wie-pflanzen-kommunizieren/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 09:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spektivblick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturblock Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Könnten Pflanzen Töne von sich geben, herrschte in Wald und Flur ein überwältigendes Stimmengewirr, ein Geflüster und Geschrei. Auf den ersten Blick sind Pflanzen scheinbar schlecht für die Kommunikation geeignet, und dennoch sind sie äußerst mitteilsam. Mithilfe ihrer ganz eigenen, raffinierten Methoden der Kommunikation können sie ihre Vermehrungschancen steigern, auf Verletzungen reagieren, sich vor Feinden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/wp-content/uploads/2011/12/tabak-300x225.jpg" alt="tabak" title="tabak" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-479" />Könnten Pflanzen Töne von sich geben, herrschte in Wald und Flur ein überwältigendes Stimmengewirr, ein Geflüster und Geschrei. Auf den ersten Blick sind Pflanzen scheinbar schlecht für die Kommunikation geeignet, und dennoch sind sie äußerst mitteilsam. Mithilfe ihrer ganz eigenen, raffinierten Methoden der Kommunikation können sie ihre Vermehrungschancen steigern, auf Verletzungen reagieren, sich vor Feinden schützen oder Helfer anlocken. All diese Verständigungswege beruhen ausschließlich auf chemischen Signalen und optischen Reizen.</p>
<p>Für die Fortpflanzung mancher Pflanzen ist es unabdingbar Helfer wie Bienen und Schmetterlinge auf sich aufmerksam zu machen, um ihre Pollen zur Bestäubung verteilen zu können. Hierbei bedient sich das Gewächs oftmals verschiedenster Locksignale. Meistens benutzen Pflanzen bunte Farben und betörende Düfte, die einer großen Zahl verschiedenster Insekten signalisiert „Hier gibt es süßen Nektar, nun kommt schon her!“.</p>
<p>Der Einfallsreichtum in der Kommunikation, trägt auch zu dem Überleben der Gewächse bei. So signalisieren einige Pflanzen schon durch ihr Erscheinungsbild, mit Hilfe von Stacheln, Wiederhaken und Dornen „Lass mich in Ruhe, sonst steche ich dich!“.  Andere Spezien bedienen sich der chemischen Keule und reichern sich mit Giften oder unangenehm schmeckenden Substanzen an, um zu kommunizieren „Wenn du mehr von meinem Blatt frisst, wird es dir übel bekommen!“.</p>
<p>Geraten Pflanzen mit Fressfeinden in Kontakt können sie bis zu 50 verschiedene Hormone in ihre Umwelt abgeben. Manche Pflanzen benutzen diese Hormone direkt um in Raupen in ihrer Umgebung lebensbedrohliche Mutationen hervorzurufen und sich so vor ihnen zu schützen. Wird einen Tabakpflanze von Schmetterlingsraupen befallen nutzt sie diese chemischen Botenstoffe als genialen, heimlichen Hilfeschrei&#8230; </p>
<p>Beschädigt Wind oder Hagel eine Tabakpflanze, passiert nichts, da das kluge Gewächs registriert, dass aufwendige Abwehrreaktionen keinen Sinn hätten. Erst durch die Kombination aus Fraßrhythmus und Speichel, läuft die Abwehrmaschinerie der Pflanze schon nach wenigen Minuten auf Hochtouren. Der erste Hilfeschrei besteht aus Duftstoffen, die aus der Wunde der Pflanze strömen und sich über den Wind kilometerweit verbreiten. Nach einer Stunde werden dann die ersten Gene in der Pflanze umprogrammiert, und nach fünf Stunden kann die Produktion von Giftstoffen zur Abwehr anlaufen, vorausgesetzt, sie ist sinnvoll: Die Pflanze bildet nämlich nur dann giftige Substanzen, wenn diese den knabbernden Raupen auch etwas anhaben können. Erkennt eine Tabakpflanze jedoch beispielsweise den Speichel eines Tabakschwärmers, lässt sie die aufwendige Produktion gleich bleiben, denn dessen Raupen sind immun gegen das Nervengift Nikotin, mit dem die Pflanze sich sonst wehren würde. Stattdessen bildet sie verdauungsstörende Eiweiße und einen Cocktail von Duftstoffen, mit denen sie „Alliierte“ in Form von parasitischen Wespen herbeiruft. Diese räuberischen Wespen legen ihre Eier im Körper der Raupen ab, deren geschlüpfte Larven dann die Raupen von innen heraus verspeisen und somit unschädlich machen.</p>
<p>Aber nicht nur sich selbst helfen die Pflanzen mit diesen Hilferufen, sondern auch ihren Artgenossen in der Nachbarschaft, welche ebenfalls die Signale wahrnehmen können, um sich vor der präsenten Bedrohung zu schützen. Genetisch veränderten Pflanzen fehlt jedoch oftmals die Fähigkeit ihre Nachbarn noch zu verstehen. Auf Grund dessen werden sie ungleich mehr von Schädlingen befallen als ihre unveränderten Artgenossen. Durch die extremen Züchtungen sind so viele der heutige Nutzpflanzen chemisch stumm und dadurch praktisch hilflos gegenüber Insekten geworden. Wenn der Mensch also lernt, die Pflanzensprache zu verstehen, kann er diesen Pflanzen möglicherweise wieder beibringen zu kommunizieren, und so den Einsatz von Pestiziden verringern.</p>
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		<title>Kluge Pflanzen: Wie sie locken und lügen, sich warnen und wehren und Hilfe holen bei Gefahr</title>
		<link>http://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/2011/12/kluge-pflanzen-wie-sie-locken-und-lugen-sich-warnen-und-wehren-und-hilfe-holen-bei-gefahr/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 08:39:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spektivblick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchtipp des Monats]]></category>

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		<description><![CDATA[
Pflanzenfreunde ahnen es: Unsere grünen Mitwesen sind empfindsam, streitbar und gelehrig. Volker Arzt erzählt von Pflanzen, die sich zielstrebig bewegen, durch süße Verführung von Kurieren oder durch explosive Eruptionen ihre Fortpflanzung sichern, sich Wachdienste halten, Konkurrenten mit Gift und Feuer bekämpfen. Dass Pflanzen sehen und tasten, riechen, schmecken und Botschaften übermitteln, sich erinnern, Entscheidungen treffen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/wp-content/uploads/2011/12/kluge_pflanzen-187x300.jpg" alt="kluge_pflanzen" title="kluge_pflanzen" width="187" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-476" /></p>
<p>Pflanzenfreunde ahnen es: Unsere grünen Mitwesen sind empfindsam, streitbar und gelehrig. Volker Arzt erzählt von Pflanzen, die sich zielstrebig bewegen, durch süße Verführung von Kurieren oder durch explosive Eruptionen ihre Fortpflanzung sichern, sich Wachdienste halten, Konkurrenten mit Gift und Feuer bekämpfen. Dass Pflanzen sehen und tasten, riechen, schmecken und Botschaften übermitteln, sich erinnern, Entscheidungen treffen und Strategien verfolgen, daran lassen die hier präsentierten Experimente und Feldstudien keinen Zweifel. Und wie wir setzen Pflanzen sogar elektrische Signale und Hormone ein, um auf Berührungen oder Verletzungen zu reagieren.</p>
<p><em>Autor: Volker Arzt</em><br />
<em>Verlag: <a href="http://www.randomhouse.de/Buch/Kluge-Pflanzen/Volker-Arzt/e260323.rhd" target="_blank">C. Bertelsmann Verlag</a></em></p>
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		<title>Als er sich auf einem stillen Örtchen befand</title>
		<link>http://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/2011/11/als-er-sich-auf-einem-stillen-ortchen-befand/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 14:19:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spektivblick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedicht des Monats]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Blick fällt aufs
Toilettenpapier.
Auf dem Blatt steht “Danke”.
Danke wofür?
Danke dafür,
daß ich es verwende
und keine edlen
Ressourcen verschwende.
Danke dafür,
daß ich es benütze
und so die Recycling-
Idee unterstütze.
Dank im Namen
von Wald und Baum:
Du sicherst unseren
Lebensraum.
Dank im Namen
von Fink und Star:
Du nimmst auch unsre
Interessen wahr.
Dank im Namen
der ganzen Natur:
So handeln
Auserwählte nur.
Dank im Namen
des blauen Planeten:
Heilig, heilig.
Lasset uns beten!
Dank für dein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Blick fällt aufs<br />
Toilettenpapier.<br />
Auf dem Blatt steht “Danke”.<br />
Danke wofür?</p>
<p>Danke dafür,<br />
daß ich es verwende<br />
und keine edlen<br />
Ressourcen verschwende.</p>
<p>Danke dafür,<br />
daß ich es benütze<br />
und so die Recycling-<br />
Idee unterstütze.</p>
<p>Dank im Namen<br />
von Wald und Baum:<br />
Du sicherst unseren<br />
Lebensraum.</p>
<p>Dank im Namen<br />
von Fink und Star:<br />
Du nimmst auch unsre<br />
Interessen wahr.</p>
<p>Dank im Namen<br />
der ganzen Natur:<br />
So handeln<br />
Auserwählte nur.</p>
<p>Dank im Namen<br />
des blauen Planeten:<br />
Heilig, heilig.<br />
Lasset uns beten!</p>
<p>Dank für dein Dasein<br />
in unserer Mitte!<br />
Groß greif ich zur Rolle<br />
und sag segnend: Bitte.</p>
<p><em>(Robert Gernhardt 1937-2006)</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Piranhas in der Erft</title>
		<link>http://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/2011/11/piranhas-in-der-erft/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 14:17:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spektivblick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturblock Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Erft ist auf den ersten Blick ein ganz gewöhnlicher Fluss Mitteldeutschlands. Das 107 km lange Gewässer entspringt im Ahrgebirge der Eifel und mündet bei Neuss in den Rhein. Doch eines Tages schockte die Bild-Zeitung mit der Schlagzeile „Vorsicht! Piranhas in der Erft!“. Denn Angler zogen insgesamt drei Piranhas dieser südamerikanischen Fische aus der Erft, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/wp-content/uploads/2011/11/piranhas-300x225.jpg" alt="Piranhas in der Erft" title="Piranhas in der Erft" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-471" />Die Erft ist auf den ersten Blick ein ganz gewöhnlicher Fluss Mitteldeutschlands. Das 107 km lange Gewässer entspringt im Ahrgebirge der Eifel und mündet bei Neuss in den Rhein. Doch eines Tages schockte die Bild-Zeitung mit der Schlagzeile „Vorsicht! Piranhas in der Erft!“. Denn Angler zogen insgesamt drei Piranhas dieser südamerikanischen Fische aus der Erft, zuletzt ein 50 cm langes Exemplar. Doch wie kommen solche exotischen Tiere in die Erft und wie können sie hier überleben?</p>
<p>Der erste Teil der Frage ist leicht zu beantworten, weil Piranhas in vielen Zoogeschäften zum Kauf angeboten werden. Wird man der gekauften Tiere überdrüssig, ist der Weg zum nächsten Gewässer meist nicht weit. Sind die ehemaligen Hausgenossen einmal in der Erft gelandet, ist es durchaus möglich, dass sie zumindest eine Zeit lang überleben. Denn der Unterlauf des Flusses führt vergleichsweise warmes Wasser. Im Winter, wenn benachbarte Bäche bereits gefrieren, betragen die mittleren Wassertemperaturen der unteren Erft noch 15°C. Im Sommer kann die Temperatur auf 28°C ansteigen. </p>
<p>Die Erft schlängelt sich durch ein Gebiet in dem Braunkohle abgebaut wurde und wird. Unterhalb von Erftstadt wird dem Fluss warmes Sümpfungswasser zugeführt. Das ist Grundwasser, dass aus mehreren hundert Metern zur Trockenhaltung des Braunkohlenabbaus abgepumpt wird und dann mit Temperaturen von bis zu 24 °C in die Erft eingeleitet wird. Jährlich werden so 520 Millionen Kubikmeter aufgewärmtes Grundwasser aus dem Tagebau Hambach dem Fluss zugeführt. Hinzu kommt noch weiteres, aufgewärmtes Wasser aus dem Braunkohlekraftwerk Frimmersdorf.</p>
<p>Das warme Wasser ermöglicht Wärme liebenden Pflanzen und Tieren aus den Tropen oder Subtropen das Überleben, teilweise sogar die Vermehrung. So wurden in der Erft bis dato Populationen von 12 exotische Pflanzenarten nachgewiesen. Sie stammen ebenso wie die Piranhas aus Aquarien. Seit den 1960er Jahren findet man hier zum Beispiel eine in Indien beheimatete Rotalge, deren Triebe meterlang werden können. Auffällig sind auch die dichten Bestände des brasilianischen Wasser-Tausendblatts und der südamerikanischen Dichtblättrigen-Wasserpest, beides beliebte Aquarienpflanzen. </p>
<p>Auch unter den Tieren gibt es neben den Piranhas Neubürger. Neben bunten Guppys und Rotwangenschildkröten, kann man auch Blaubandbärblinge, ein karpfenänhlicher Fisch aus dem östlichen Russland, oder den aus Nordamerika stammenden Sonnenbarsch finden. Ausgesetzte Schmuckschildkröten nutzen die Erft als winterliches Rückzugsgebiet. Auch den Wärme liebenden Getigerten Strudelwurm kann man hier zahlreich finden. Weitere Neubürger sind nordamerikanische Kamberkrebse, chinesische Wollhandkrabben, Istrische Asseln oder asiatische Körbchenmuscheln.  Die meisten Zuwanderer schaffen es jedoch nicht, sich dauerhaft in der Erft zu etablieren, so auch die Piranhas. </p>
<p>Das warme Getümmel hat jedoch seinen Preis, denn die Wassersituation der Erft ist wahrlich vermurkst und im wahrsten Sinne des Wortes „auf Pump“. Denn die Erft ist nur wegen des Sümpfungswassers überhaupt noch ein Fließgewässer. Wenn der Tagebau eines schönen Tages stillgelegt wird, fällt sie trocken. Denn wegen jahrzehntelangen Abpumpens hat der Fluss seinen Anschluss an den gesunkenen Grundwasserspiegel längst verloren. Durch Zuführung des Grundwassers aus dem Kohleabbau wurde die Erft ein wasserreicher Fluss. Einst führte die Erft noch 5 qm Wasser in der Sekunde ab, zu Hochzeiten des Abbaus über 26 qm. Nach der Stilllegung wird die Erft zu einem kleinen Flüsschen mit einer Wasserführung von weniger als 3 qm Wasser in der Sekunde werden, zu wenig für ihr „aufgepumptes“ Flussbett. Um nicht völlig zu versiegen wird man ihr ein neues Bett anlegen müssen, in dem sie auch mit weniger Wasser weiter fließen kann. Dann wird sie wieder zu einem ganz bescheidenen, gewöhnlichen Flüsschen Mitteldeutschlands.</p>
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		<title>Urformen der Kunst &#8211; Wundergarten der Natur</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 14:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spektivblick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchtipp des Monats]]></category>

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Die inzwischen zum Kultbuch avancierte große Bloßfeldt-Monographie, die alle Aufnahmen aus seinen 1928 und 1932 publizierten Büchern Urformen der Kunst und Wundergarten der Natur in einem Einzelband versammelt, erfreut sich nach wie vor unverminderter Beliebtheit. Die Pflanzenaufnahmen von Karl Bloßfeldt (1865-1932) zählen seit langem zu den Klassikern der Photoliteratur. Sie beeinflußten nicht nur das Kunstschaffen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/wp-content/uploads/2011/11/urformenderkunst-267x300.jpg" alt="Urformen der Kunst - Wundergarten der Natur" title="Urformen der Kunst - Wundergarten der Natur" width="267" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-468" /></p>
<p>Die inzwischen zum Kultbuch avancierte große Bloßfeldt-Monographie, die alle Aufnahmen aus seinen 1928 und 1932 publizierten Büchern Urformen der Kunst und Wundergarten der Natur in einem Einzelband versammelt, erfreut sich nach wie vor unverminderter Beliebtheit. Die Pflanzenaufnahmen von Karl Bloßfeldt (1865-1932) zählen seit langem zu den Klassikern der Photoliteratur. Sie beeinflußten nicht nur das Kunstschaffen seiner Zeit, sondern begründeten auch die heute noch wirksame Tradition der typologischen Photographie und des vergleichenden Sehens. Kein Wunder, ging es Bloßfeldt doch um die Struktur der Pflanzen, ihren organischen Aufbau, ihre &#8220;aus Zweckmäßigkeit&#8221; geborene &#8220;höchste künstlerische Form&#8221;, die er durch seinen streng sachlichen, fast zeichnerischen Aufnahmestil sichtbar und vergleichbar machte. Ein ausführlicher Essay des Literaturwissenschaftlers Gert Mattenklott leitet den Band ein. </p>
<p><em>Autor: Karl Bloßfeldt</em><br />
<em>Verlag: <a href="http://http://www.schirmer-mosel.de" target="_blank">Schirmer</a></em></p>
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		<title>Hoffnung</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 07:04:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spektivblick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedicht des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Eugen Roth]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Mensch erhofft sich fromm und still,
dass er einst das kriegt, was er will.
Bis er dann doch dem Wahn erliegt,
und schließlich das will, was er kriegt.
(Eugen Roth 1895-1976)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Mensch erhofft sich fromm und still,<br />
dass er einst das kriegt, was er will.<br />
Bis er dann doch dem Wahn erliegt,<br />
und schließlich das will, was er kriegt.</p>
<p><em>(Eugen Roth 1895-1976)</em></p>
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