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	<title>Spektivblick</title>
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	<description>Dominik Eulberg, mit allem was dazugehört.</description>
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		<title>Raben &#8211; gefiederte Schlaumeier</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 13:41:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spektivblick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturblock Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Todes und Unheilsbote war er verrufen. Sein Erscheinen galt als böses Omen. Flog er dreimal übers Dach würde jemand sterben. Sein krächzendes Rufen war die Stimme des Satans, der die Seele der Menschen rief. Er war ein fliegender Dämon. Wenn eine Rabenschar übers Feld flog, legten die Bauern ihre Arbeit nieder und gingen schleunigst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-537" title="Corvus Corax" src="http://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/wp-content/uploads/2012/04/Corvus_corax_head_profile2-300x200.jpg" alt="Corvus Corax" width="300" height="200" />Als Todes und Unheilsbote war er verrufen. Sein Erscheinen galt als böses Omen. Flog er dreimal übers Dach würde jemand sterben. Sein krächzendes Rufen war die Stimme des Satans, der die Seele der Menschen rief. Er war ein fliegender Dämon. Wenn eine Rabenschar übers Feld flog, legten die Bauern ihre Arbeit nieder und gingen schleunigst nach Hause, denn was sie pflanzen oder ernten wollten, war für diesen Tag verdorben und verflucht. Er flog den Hexen voraus und brachte ihnen Nachrichten. Doch nicht nur zu früheren Zeiten, sondern auch heute noch sorgen ihr pechschwarzes Gefieder, ihre krächzenden Stimmen und ihr scharenhaftes Auftreten dafür, dass viele Menschen ein schlechtes Bild von ihnen haben. Dieses negative Image spiegelt sich auch in alltäglichen Redewendungen wie „rabenschwarz“, „Rabeneltern“ oder „Unglücksrabe“ wieder.</p>
<p> </p>
<p>Doch Rabenvögel sind in Wirklichkeit hochintelligente, sehr gesellige und soziallebende Tiere: sie können Werkzeuge zum Nahrungserwerb nutzen, sind bemerkenswerte Flugkünstler und beherrschen neben ihren eigen Rufen auffallend viele „Fremdsprachen“. Raben gehören zwar zu den Singvögeln, singen aber nicht, können aber andere Tierstimmen verblüffend echt nachahmen. So kann man etwa Kolkraben hören die Hundegebäll, Schweinegrunzen oder Pferdewiehern nachahmen oder menschliche Laute wie Rülpsen oder Schnalzen. Damit täuschen sie andere Tiere. Auch führen sie sich untereinander gerne „am Schnabel herum“. Wenn es zum Beispiel um das Horten von Nahrung geht, legen sie Scheinverstecke an, um nicht von einem Nachbarn beraubt zu werden. Raben sind gar in der Lag ihre Artgenossen anzuschwindeln. Findet ein pfiffiger Rabe etwa ein Stück Aas, so gaukelt dieser seinen Artgenossen vor, dass dieses verdorben sei und er daran jämmerlich krepiere. Verlassen die abgeschreckten Artgenossen die Futterstelle, kommt es zu einer schlagartigen Spontanheilung des Verkösters und er macht sich munter weiter ans Fressen. Geht es aber wie bei den Dohlen oder Saatkrähen um das Wohl der gesamten Kolonie, halten die Vögel fest zusammen. Feinde werden gemeinsam vertrieben, Jungtiere oder kranke Vögel von der gesamten Sippschaft versorgt.</p>
<p> </p>
<p>Nebel- und Rabenkrähen werfen Nüsse auf die Fahrbahn, um sie durch Autoreifen knacken zu lassen. Dabei nutzen manche sogar Kreuzungen mit Ampeln, um die Nüsse bequem in den Rotphasen aufsammeln zu können. Kolkraben sind die größten Singvögel der Welt. Sie sind mit einer Flügelspannweite von über 1,30 Meter sogar größer als der Mäusebussard. Ertönt ein Schuss im Wald, so fliehen alle Vögel, nur der Kolkrabe fliegt in Richtung der Schussquelle. Er hat gelernt, dass bei einem Schuss meist ein Jäger ein Tier erlegt hat und dies eine mögliche Futterquelle darstellt. Häufig sieht man sie auch als Begleiter von Wölfen oder anderen Raubtieren, um diesen dann, mit ihrer berüchtigten Frechheit, in Gruppen die erlegte Beute abzujagen. Elstern erkennen sich im Spiegel, was eine Voraussetzung für viele komplexe Denkvorgänge ist. Nur Menschenaffen und Hunde erreichen ebenfalls diese Stufe. Saatkrähen warfen in einem Experiment so lange Steine in ein Wasserglas, bis sie an einen sonst unerreichbaren Wurm gelangten. Dohlen, der Vogel des Jahres 2012, haben ein hochentwickeltes Familien- und Gesellschaftsleben. Sie können die Ranghöhe jedes einzelnen Mitglieds ihrer Kolonie einschätzen. Tannenhäher legen tausende Verstecke mit Wintervorräten an, die sie selbst durch tiefe Schneedecken erfolgreich wieder ausgraben. Eine enorme Gedächtnisleistung. Eichelhäher lassen sich in Ameisenhaufen nieder, um sich mit ätzender Ameisensäure besprühen zu lassen. Ein effektives Mittel gegen Parasiten.</p>
<p> </p>
<p>Im Londoner Tower lebt seit jeher eine Kolonie von Kolkraben. Ein Volksglaube besagt, dass das englische Empire untergehen würde, wenn die Tower-Raben nicht mehr das Gebäude beschützen. Auf Grund dessen werden die Raben gefüttert und sogar durch einen eigens dafür zuständigen „Ravenmaster“ beschützt.</p>
<p> </p>
<p>Rabenvögel, Meisterwerke der Natur, kein Hexenwerk.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"> <img class="alignleft size-medium wp-image-533" title="Corvus_corax_head_profile" src="http://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/wp-content/uploads/2012/04/Corvus_corax_head_profile-300x200.jpg" alt="Corvus_corax_head_profile" width="300" height="200" /></span></strong></p>
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		<title>Vogelgerechte Nistkästen selbst gebaut</title>
		<link>http://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/2012/04/vogelgerechte-nistkasten-selbst-gebaut/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 13:28:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spektivblick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchtipp des Monats]]></category>

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		<description><![CDATA[Baumhöhlen, alte Obstbäume, Schlupfwinkel in Scheunen &#8211; die Wohnungssuche für unsere gefiederten Freunde wird immer schwieriger, weil die natürlichen Nistmöglichkeiten rapide abnehmen. Hans-Werner Bastian zeigt in diesem praktischen Ratgeber, wie man Nistkästen selber bauen und sich so aktiv am Naturschutz beteiligen kann. Durch die leicht nachvollziehbaren Schritt-für-Schritt-Anleitungen ist es auch für ungeübte Bastler nun kein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-528" title="Nistkästen selbst gebaut" src="http://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/wp-content/uploads/2012/04/51BVTYPJNNL._SL500_AA300_1.jpg" alt="Nistkästen selbst gebaut" width="208" height="297" />Baumhöhlen, alte Obstbäume, Schlupfwinkel in Scheunen &#8211; die Wohnungssuche für unsere gefiederten Freunde wird immer schwieriger, weil die natürlichen Nistmöglichkeiten rapide abnehmen. Hans-Werner Bastian zeigt in diesem praktischen Ratgeber, wie man Nistkästen selber bauen und sich so aktiv am Naturschutz beteiligen kann. Durch die leicht nachvollziehbaren Schritt-für-Schritt-Anleitungen ist es auch für ungeübte Bastler nun kein Problem mehr, den Garten vogelgerechter zu gestalten.</p>
<p> </p>
<p>Autor: Hans-Werner Bastian</p>
<p> </p>
<p>Verlag: Franckh-Kosmos Verlag</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gestutzte Eiche</title>
		<link>http://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/2012/04/gestutzte-eiche/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 13:13:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spektivblick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedicht des Monats]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie haben sie dich, Baum, verschnitten
Wie stehst du fremd und sonderbar!
Wie hast du hundertmal gelitten,
Bis nichts in dir als Trotz und Wille war!
Ich bin wie du, mit dem verschnittnen,
Gequälten Leben brach ich nicht
Und tauche täglich aus durchlittnen
Roheiten neu die Stirn ins Licht.
Was in mir weich und zart gewesen,
Hat mir die Welt zu Tod gehöhnt,
Doch unzerstörbar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie haben sie dich, Baum, verschnitten<br />
Wie stehst du fremd und sonderbar!<br />
Wie hast du hundertmal gelitten,<br />
Bis nichts in dir als Trotz und Wille war!</p>
<p>Ich bin wie du, mit dem verschnittnen,<br />
Gequälten Leben brach ich nicht<br />
Und tauche täglich aus durchlittnen<br />
Roheiten neu die Stirn ins Licht.</p>
<p>Was in mir weich und zart gewesen,<br />
Hat mir die Welt zu Tod gehöhnt,<br />
Doch unzerstörbar ist mein Wesen,<br />
Ich bin zufrieden, bin versöhnt!</p>
<p>Geduldig neue Blätter treib ich<br />
Aus Ästen hundertmal zerspellt,<br />
Und allem Weh zu Trotze bleib ich<br />
Verliebt in die verrückte Welt.</p>
<p> </p>
<p><em>(Hermann Hesse 1877-1962)</em></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"> </span></strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Nachtpfauenauge</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 20:09:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spektivblick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturblock Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Kleine Nachtpfauenauge ist mit einer Flügelspannweite von bis 8,5 Zentimeter einer der größte Nachtfalter unserer Gefilde. Der farbenprächtige Falter wurde jüngst zum Schmetterling des Jahres 2012 gewählt. Seinen Namen verdankt das Nachtpfauenauge seinen vier ausgeprägten augenähnlichen Flecken auf den Flügeln. Mit diesen Augenflecken können sie Feinde   abschrecken. Öffnet das Nachtpfauenauge schlagartig seine Flügel, schaut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-517" title="saturni_1tn" src="http://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/wp-content/uploads/2012/03/saturni_1tn-300x168.jpg" alt="saturni_1tn" width="300" height="168" />Das Kleine Nachtpfauenauge ist mit einer Flügelspannweite von bis 8,5 Zentimeter einer der größte Nachtfalter unserer Gefilde. Der farbenprächtige Falter wurde jüngst zum Schmetterling des Jahres 2012 gewählt. Seinen Namen verdankt das Nachtpfauenauge seinen vier ausgeprägten augenähnlichen Flecken auf den Flügeln. Mit diesen Augenflecken können sie Feinde   abschrecken. Öffnet das Nachtpfauenauge schlagartig seine Flügel, schaut der verdutzte Fressfeind urplötzlich in riesige, furchteinflößende „Augen“ und ergreift die Flucht. Die Flügel der Männchen sind kontrastreich orange, weiß, schwarz und meist auch rosa gefärbt. Die Weibchen sind unauffälliger gräulich, aber deutlich größer als die Männchen.</p>
<p> </p>
<p>Erwachsene Nachtpfauenaugen nehmen keine Nahrung auf, sie haben noch nicht mal funktionsfähige Mundwerkzeuge. Daher leben die Falter nach ihrem Schlüpfen auch nur wenige Tage, in denen sie sich fortpflanzen müssen. Um sich rasch zu finden, sendet das Weibchen spezielle Sexuallockstoffe aus, welche das Männchen mit seinen riesigen, antennenartigen Fühlern kilometerweit wahrnehmen kann. Die Männchen sind tagaktiv, im Gegensatz zu den nachtaktiven Weibchen. Da die Weibchen tagsüber nur sitzen und nicht davonfliegen, ist ihre Ortung nur eine Frage der Zeit.</p>
<p> </p>
<p>Nur als Raupe nimmt das Nachtpfauenauge Nahrung auf und lebt als Falter von diesen Fettreserven. Die Entwicklung vom Ei bis zur Verpuppung der Raupe dauert etwa 10-12 Wochen. Vor der Verpuppung spinnen die Raupen einen sehr festen, braunen und eiförmigen Kokon. Am einen Ende ist eine Reuse aus starren Borsten hinter einer runden Öffnung platziert. Durch diese können Feinde nicht eindringen, die fertig entwickelten Falter aber leicht schlüpfen. Die Puppen überwintern bis zum folgenden Frühjahr. Einige Puppen benötigen auch zwei Winter bis zum Schlupf. Diese werden auch „überliegende“ Puppen genannt und sichern so raffinierterweise den Fortbestand der Art, falls einmal die gesamte Jahres-Population durch Krankheiten oder bei klimatisch sehr ungünstigen Bedingungen sterben sollte. Futterpflanzen des Kleinen Nachtpfauenauges sind etwa Brombeere, Himbeere, Heidelbeere, Schlehe und Wiesensalbei.<br />
Das Kleine Nachtpfauenauge ist in Mittel- und Nordeuropa weit verbreitet. Sein Lebensraum sind naturnahe offene Landschaften oder verwilderte Gärten. Als Folge des fortschreitenden Landschaftsverbrauchs ist der Bestand des Kleinen Nachtpfauenauges in einigen Regionen Deutschlands jedoch stark zurückgegangen.</p>
<p> </p>
<p>Das kleine Nachtpfauenauge hat auch noch eine große Schwester, dass Große Nachtpfauenauge, oder auch Wiener Nachtpfauenauge gennant. Dieser Falter erreicht gar eine Flügelspannweite von bis zu 160 Millimetern und ist somit der größte mitteleuropäischen Schmetterling. Er lebt jedoch nur in Südeuropa.</p>
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		<title>Je mehr Löcher, desto weniger Käse: Mathematik verblüffend einfach</title>
		<link>http://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/2012/03/je-mehr-locher-desto-weniger-kase-mathematik-verbluffend-einfach/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 20:02:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spektivblick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchtipp des Monats]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder hat ein Mathe-Ich! Mathematik spaltet die Menschen: Die einen lieben sie, die anderen stehen auf Kriegsfuß mit ihr. Dabei hat jeder von uns tief in sich eine Menge für Zahlen und Geometrie übrig. Nur weiß kaum jemand etwas davon. Selbst Affen, Raben und Pferde tun es, Ratten sowieso: rechnen. Und sie machen beim Jonglieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-510" title="news_buchkaese_" src="http://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/wp-content/uploads/2012/03/news_buchkaese_.jpeg" alt="news_buchkaese_" width="300" height="300" />Jeder hat ein Mathe-Ich! Mathematik spaltet die Menschen: Die einen lieben sie, die anderen stehen auf Kriegsfuß mit ihr. Dabei hat jeder von uns tief in sich eine Menge für Zahlen und Geometrie übrig. Nur weiß kaum jemand etwas davon. Selbst Affen, Raben und Pferde tun es, Ratten sowieso: rechnen. Und sie machen beim Jonglieren mit Zahlen ganz ähnliche Fehler wie wir Menschen. Vom angeborenen Zahlensinn über alternative Lernmethoden und verblüffend einfache Tricks hin zur Eleganz mathematischer Beweise schlägt Holger Dambeck den Bogen und liefert Einblicke in die faszinierende Welt der Mathematik, wie man sie sich von seinen Lehrern gewünscht hätte. Spielerisch, unterhaltsam und für jeden verständlich zeigt uns der Autor, was Mathematik wirklich ist: nicht stumpfes Büffeln, sondern kreatives Denken. Ein Buch, das Mathemuffeln Mut macht und allen Lesern die Augen öffnet. Scharfes Nachdenken macht großen Spaß &#8211; fangen Sie am besten gleich damit an!</p>
<p>Autor: Holger Dambeck</p>
<p>Verlag: Kiepenheuer &amp; Witsch</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Großer Vogel</title>
		<link>http://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/2012/03/groser-vogel/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 19:56:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spektivblick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedicht des Monats]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nachtigall ward eingefangen,
Sang nimmer zwischen Käfigstangen.
Man drohte, kitzelte und lockte,
Gall sang nicht. Bis man die Verstockte
In tiefstem Keller ohne Licht
Einsperrte. Unbelauscht, allein
Dort, ohne Angst und Widerhall,
Sang sie
Nicht &#8211; -,
Starb ganz allein
Als Nachtigall.
(Joachim Ringelnatz 1883 &#8211; 1934)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nachtigall ward eingefangen,<br />
Sang nimmer zwischen Käfigstangen.<br />
Man drohte, kitzelte und lockte,<br />
Gall sang nicht. Bis man die Verstockte<br />
In tiefstem Keller ohne Licht<br />
Einsperrte. Unbelauscht, allein<br />
Dort, ohne Angst und Widerhall,<br />
Sang sie<br />
Nicht &#8211; -,<br />
Starb ganz allein<br />
Als Nachtigall.</p>
<p><em>(Joachim Ringelnatz 1883 &#8211; 1934)</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Variation</title>
		<link>http://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/2012/02/variation/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 21:24:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spektivblick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedicht des Monats]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Stille in der Luft
unter dem Ast des Echos.
Die Stille im Wasser
unter dem Laub der Sterne.
Die Stille deines Mundes
im Dickicht der Küsse.
(Federico García Lorca 1898 &#8211; 1936)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Stille in der Luft<br />
unter dem Ast des Echos.<br />
Die Stille im Wasser<br />
unter dem Laub der Sterne.<br />
Die Stille deines Mundes<br />
im Dickicht der Küsse.</p>
<p>(<em>Federico García Lorca 1898 &#8211; 1936</em>)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Welche Wolke ist das? Wetter, Wolken und Himmelsphänomene beobachten und erkennen</title>
		<link>http://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/2012/02/welche-wolke-ist-das-wetter-wolken-und-himmelsphanomene-beobachten-und-erkennen/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 21:21:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spektivblick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchtipp des Monats]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob sich das Klima nun wandelt oder nicht &#8211; Wolken bestimmen häufig das Wettergeschehen. Quellwolken kennt jeder, aber warum heißen sie so, wie entstehen sie und mit welchem Wetter ist dann zu rechnen? Von Schleierwolken über Gewittertürme bis hin zu durch die Industrie erzeugtes Mikroklima: &#8220;Welche Wolke ist das ?&#8221; beschreibt alle Wolkentypen und ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-494" title="Welche Wolke ist das" src="http://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/wp-content/uploads/2012/02/buchtipp_02_12-300x209.jpg" alt="Welche Wolke ist das" width="300" height="209" />Ob sich das Klima nun wandelt oder nicht &#8211; Wolken bestimmen häufig das Wettergeschehen. Quellwolken kennt jeder, aber warum heißen sie so, wie entstehen sie und mit welchem Wetter ist dann zu rechnen? Von Schleierwolken über Gewittertürme bis hin zu durch die Industrie erzeugtes Mikroklima: &#8220;Welche Wolke ist das ?&#8221; beschreibt alle Wolkentypen und ihren Zusammenhang mit der Wetterentwicklung. Ein eigenes Kapitel ist faszinierenden sowie seltenen Wetterphänomenen wie &#8220;Brockengespenstern&#8221; oder &#8220;Nebensonnen&#8221; gewidmet. Mit offenen Augen und diesem Buch gelingt es jedem, die unterschiedlichen Wolkenbilder zu lesen.</p>
<p>Autor: Richard Hamblyn</p>
<p>Verlag: <a href="http://www.kosmos.de/kosmos/wrs/wrs.nsf?openDatabase&amp;_id=978-3-440-11823-8&amp;_lang=DE" target="_blank">Kosmos</a></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Tierische Redewendungen</title>
		<link>http://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/2012/02/tierische-redewendungen/</link>
		<comments>http://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/2012/02/tierische-redewendungen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 21:13:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spektivblick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturblock Magazin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/?p=489</guid>
		<description><![CDATA[Ein ganzer Zoo an tierischen Sprichwörtern tummelt sich in unserem alttäglichen Wortschatz.
So haben wir mal Schwein, mal war alles für die Katz, mal schießen wir den Vogel ab und mal haben wir Schmetterlinge im Bauch. Manche Menschen haben einen Vogel, sind Angsthasen, hässliche Entlein oder schwarze Schafe. Wir haben einfach manchmal Bock darauf, diese affengeilen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-502" title="sprichwoerter" src="http://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/wp-content/uploads/2012/02/sprichwoerter-300x266.jpg" alt="sprichwoerter" width="300" height="266" />Ein ganzer Zoo an tierischen Sprichwörtern tummelt sich in unserem alttäglichen Wortschatz.</p>
<p>So haben wir mal Schwein, mal war alles für die Katz, mal schießen wir den Vogel ab und mal haben wir Schmetterlinge im Bauch. Manche Menschen haben einen Vogel, sind Angsthasen, hässliche Entlein oder schwarze Schafe. Wir haben einfach manchmal Bock darauf, diese affengeilen und sauguten Redewendungen in unseren Sprachgebrauch zu integrieren, auch wenn manche auch mal ein dicker Hund sein können. Schauen wir uns deshalb einige mal genauer an. Klappe zu, Affe tot!</p>
<p>Jeder hat manchmal „Null Bock“ etwas zu tun. Hiermit ist nicht das Desinteresse an männlichen Ziegen gemeint. Das Wörtchen Bock stammt von dem Wort „bokh“, was in der früheren Sinti und Roma Sprache soviel wie Hunger bedeutete. „Null Bock“ zu haben heißt also eigentlich, dass man gerade keinen Hunger hat. Im Laufe der Jahrzehnte wandelte sich also „keinen Hunger zu haben“ in „keine Lust auf etwas zu haben“ um.</p>
<p>Stur wie ein Esel. Esel haben es wohl dieser Eigenheit zu verdanken Teil des Sprichwortes „Eine Eselsbrücke bauen“ zu sein. In vielen Überlieferungen wird beschrieben, dass Esel sich oftmals weigerten über Brücken zu gehen, welche Lücken zwischen den Brettern hatten, wodurch man die Tiefe unter sich sehen konnte. Erst, wenn man diese Zwischenräume zudeckte, ließen sich die Tiere überreden die Brücke zu passieren. Diese, im Grunde, unnötige Hilfe übertrug man im Laufe der Jahre auf das behelfen von Merksätzen um sich etwas zu merken.</p>
<p>Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt! Dieses merkwürdige Sprichwort haben wir dem vorzeige Schalk Til Eulenspiegel zu verdanken. Einst war dieser Spaßvogel bei einem Bierbrauer beschäftigt, welcher ihm beibrachte wie er aus Gerste, Wasser und Hopfen Bier zu brauen hatte. Besonders deutlich wies er Eulenspiegel daraufhin den Hopfen ordentlich zu kochen. Da der gute Til jemand war der alles beim Wort nahm tat er auch so. Nur leider hatte der arme Bauer auch einen Hund, und dieser hatte den Rufnamen Hopf. Daher nahm er guten Gewissens den Hund und warf ihn in die große Braupfanne. Glücklicherweise kam der verärgerte Bauer rechtzeitig um den Hund zu retten, welcher in der Pfanne wie verrückt hin und her sprang.</p>
<p>Eine seit Jahrhunderte wenig mühselig Art Vögel zu fangen, ist es ganz einfach Äste von Bäumen mit eine klebrigen Substanz, wie etwa heißem Pech, zu bestreichen und abzuwarten bis ein Vogel sich zu einer Ruhepause dort niederlässt. Da das arme Tier, mit beiden Füssen im klebrigen Pech, wenig Chance hat zu entkommen, lässt es sich relativ einfach fangen. Der arme Vogel hat somit Pech, sich den falschen Baum ausgesucht zu haben. Ein echter Pechvogel!</p>
<p>Schmetterlinge im Bauch! Das enterische Nervensystem, ein Geflecht von Abermillionen Neuronen, befindet sich im Magen-Darm Trakt. Ursprünglich diente es uns dazu, in Flucht- und Kampfsituationen schnell und instinktiv handeln zu können, in dem es Blut aus dem Bauch in die Muskeln pumpt. Es ist aber genauso verantwortlich für das so genannte „Bauchgefühl“ und beeinflusst eine Vielzahl von intuitiven Entscheidungen. Gerade in der Liebe ist oftmals die Rationalität des Gehirns fehl am Platz, weswegen man lieber auf den Bauch hört. Im Englischen umschreibt das Wort flutter das Gefühl welches man in Verliebtheits-Situationen, wie dem ersten Rendezvous, verspürt. Frei übersetzt würde man es wohl mit „flattern“ bezeichnen. Und da man so liebliche Tiere wie den Schmetterling mit dem Flattern assoziiert stellt man sich bildlich vor, dass dort nicht gerade Millionen Neuronen zwischen den dünnen Muskelschichten aktiv sind, sondern bunte Schmetterlinge ihre Runden drehen.</p>
<p>Manchmal fallen wir auf Zeitungsenten rein. Im Französischen steht das Wort canard, was Ente bedeutet, schon lange auch als Synonym für Lüge. Der Ursprung hierfür liegt bei dem früher oft gebräuchlichen Satz „jemand eine halbe Ente geben“. Was bei lebenden Tieren ja nicht geht und somit gleichwertig für Betrug stand. Mit der Entwicklung der Printmedien wurde dieser Ausdruck oft für Flugblätter oder Sensationsmeldungen benutzt, welche oft Falschmeldungen oder maßlose Übertreibungen benutzten, um Käufer zu locken. Durch steigende Popularität wurde dieser Ausdruck auch in andere Länder übernommen und ist uns heute bekannt als die Zeitungsente, welche für Falschmeldungen steht.</p>
<p>Früher wurden Zirkusaffen auf Jahrmärkten häufig in Kisten gehalten, wo sie ihre Kunststückchen vorführen mussten. Verstarb nun so ein Affe, was bei solch scheußlichen Lebensbedingungen durchaus oft vorkam, blieb die Klappe geschlossen und es gab keine Vorführung mehr zu sehen. Man konnte nach Hause gehen, da es nichts mehr zu sehen gab und die Vorführung beendet war. Klappe zu, Affe tot!</p>
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		<title>Das Rotkehlchen</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 09:02:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spektivblick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturblock Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer der liebenswertesten einheimischen Singvögel ist das Rotkehlchen! Es ist nicht scheu und lässt sich gut und aus nächster Nähe beobachten. Man braucht nur ein Stück Garten umzugraben und schon kommt es freudig angehüpft um in der frisch umgegrabenen Erde nach Fressbarem zu suchen. Ein charakteristisches Verhalten des Rotkehlchens ist das sogenannte Knixen, was wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.spektivblick.dominik-eulberg.de/wp-content/uploads/2012/01/rotkehlchen-300x300.jpg" alt="rotkehlchen" title="rotkehlchen" width="300" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-487" />Einer der liebenswertesten einheimischen Singvögel ist das Rotkehlchen! Es ist nicht scheu und lässt sich gut und aus nächster Nähe beobachten. Man braucht nur ein Stück Garten umzugraben und schon kommt es freudig angehüpft um in der frisch umgegrabenen Erde nach Fressbarem zu suchen. Ein charakteristisches Verhalten des Rotkehlchens ist das sogenannte Knixen, was wie eine kleine Verbeugung aussieht. </p>
<p>Kaum eine Vogelart ist bei uns bekannter und beliebter. Das liegt zum einen an der orangeroten Brust, Kehle und Stirn die es hübsch aussehen lässt, zum anderen an den großen dunklen Knopfaugen, die es so herrlich niedlich wirken lässt. Herrlich klingt zudem auch der wehmütig-melancholische Gesang, den der putzige Vogel als echter Frühaufsteher schon zur ersten Morgendämmerung zum Besten gibt. Hört man den Gesang, merkt man dem Rotkehlchen seine Verwandtschaft zu den Sangeskünstlern Nachtigall und Singdrossel an. In einer entspannten Situation scheint der Vogel in einem spielerischen Vor-sich-hin-Singen Gesangsperlen zu einer wundervollen musikalischen Kette zu verbinden.</p>
<p>Rotkehlchen gehören zu den wenigen Vogelarten unserer Breiten, deren Gesang man auch an milden Wintertagen genießen kann. Denn es gibt manche Rotkehlchen die im Herbst die Koffer für den warmen Süden packen, und andere die den Winter tapfer bei uns ausharren. Hauptsächlich sind es Männchen die zum Großteil Standvögel sind und überleben auch kalte Winter recht gut. Die Reisemuffel haben es dann im Frühjahr leichter die Gunst eines Weibchens zu gewinnen, als die im Süden überwinternden Männchen, weil sie bereits ein ordentliches Revier gefunden haben. </p>
<p>Eine weitere Besonderheit der Rotkehlchen ist die ungewöhnliche Eigenschaft, dass auch Weibchen Reviere besitzen, was das Paarungsverhalten sehr kompliziert werden lässt. Diese verteidigen die Weibchen auch mit Gesang. Schon kurz nach der Paarungen treten Männchen und Weibchen wieder in ihre getrennten Reviere zurück und die Brut ist dem Weibchen alleine überlassen.</p>
<p>Bei den alten germanischen und keltischen Volksstämmen Europas galt das Rotkehlchen als Träger und Überbringer der Sonne. Wo das Rotkehlchen als heiliger Vogel nistete, glaubten die Menschen, dass Haus und Hof behütet sein. Es wurde als großer Frevel betrachtet, wenn jemand das Nest eines Rotkehlchens zerstörte. Zudem herrschte der Glaube, dass ein Rotkehlchen-Nest in der Nähe des Hauses Frieden in dasselbe bringe und Ehepaare dort in Glück und Frieden leben.<br />
Das Rotkehlchen spielt als „reiner“ Vogel in Christuslegenden eine wesentliche Rolle. Überlieferungen erzählen davon, wie Jesus voll Schmerz und Pein am Kreuze hing und in einiger Ferne einen kleinen einfarbig braunen Vogel im Walde sah. Diesem rannen bittere Tränen aus seinen Augen, als es die scharfen, stacheligen Dornen sah, die Jesus Haupt durchbohrten. Daraufhin flog es zum Kreuz und löste einen Dorn aus der Krone. Dabei wurde seine Brust mit einem Blutstropfen besprenkelt, weshalb das Rotkehlchen seit dem eine rote Brust hat.<br />
In Großbritannien ist das Rotkehlchen der beliebteste Vogel des Landes und spielt vor allem um die Weihnachtszeit eine besondere Rolle. </p>
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